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Infoartikel: Was du über QR Codes wissen musst

Filed in Android, Anleitung, iOS by on 18. September 2013 0 Comments

qr-code-infosDer Begriff QR Code steht für “Quick Response Code”. Viele der heutzutage immer populärer werdenden QR Codes sind zwar hauptsächlich für die Kommunikation mit Smartphones bestimmt, entwickelt wurde die Technologie aber schon 1994 von der japanischen Firma Denso Wave. Dabei handelt es sich um eine Toyota-Tochterfirma. Die 2D-Codes sollten die Logistik bei der Herstellung der Autos verbessern, indem jedes Teil mit einem individuellen QR Code versehen wurde. An das heutige Mobile Tagging hat bei der Entwicklung noch niemand gedacht.

Allgemeine Informationen:

QR Codes sind 2D-Codes die eine “Auflösung” von 21 x 21 bis 177 x 177 Quadraten. In einem solchen Code können Informationen hinterlegt werden, die eine maximale Größe von 2953 Byte haben. Zusätzlich lassen sich auch Logos einbauen, ohne dass die Lesbarkeit beeinträchtigt wird. Allerdings erhöhen Logos die Fehleranfälligkeit der QR Codes. Jeder Internetnutzer kann online seine eigenen QR Codes gestalten und die gewünschten Informationen hinterlegen, z.B. Adressaten, Nummern oder Website-URLs. Pro QR Code können bis zu 7089 Ziffern gespeichert werden. Links oben erkennt ihr den Code für “http://www.techdiary.de“. Er ist statisch erstellt worden und kann von einem Smartphone in jeder Form erkannt werden.

Man könnte den QR Code auch aufmalen. Sie werden egal in welcher Form extrem schnell vom Handy erkannt, wie die Barcodes vom Laserscanner der Supermarktkasse. QR Codes werden ihrem Namen “quick response” also mehr als genug gerecht. Möchte man einen zuvor erstellten QR Code ändern oder löschen ist das bei den Online-Anbietern ebenfalls möglich. Gelöschte Codes werden dem Nutzer als “archiviert” angezeigt.

Wozu werden QR Codes verwendet?

Heutzutage verwendet man QR Codes vorrangig zu Werbezwecken oder um seine Produkte mit zusätzlichen Informationen “anzureichern”. Man findet sie überall, egal ob auf Lebensmittelpackungen, in Zeitschriften oder sogar im Fernsehen. Da sich die Informationen der QR Codes so vielseitig gestalten lassen, verzichten nur noch wenige Unternehmen auf die Technologie. Auch für die Rückseite von Visitenkarten eignen sich QR Codes, da somit ganz einfach komplette Kontaktdaten auf ein Smartphone übertragen werden können.

Die Marketing-Experten setzen aber nicht nur auf die 7089 Zeichen, die zur Verfügung stehen, sondern verlinken direkt auf weiterführende Inhalte, wie Websites, Apps oder Videos. Bei bam-interactive findet ihr noch weitere Infos zu QR Codes und wie sie im Mobile Marketing eingesetzt werden.

Sicherheitsrisiken der 2D-Codes:

Obwohl die Quick Response Codes viele Vorteile bieten, gibt es auch Sicherheitsrisiken. Leider kann niemand erkennen, welche Informationen ein Code enthält und wer ihn erstellt hat. Dadurch wird die Fälschungssicherheit beeinträchtigt. Falls ein QR Code überklebt wird und somit nicht das enthält, was er verspricht, kann es ganz schnell passieren, dass man auf einer Malware-Website landet oder sensible Daten aus dem Smartphone ausgelesen werden.

Über 

Thilo ist Apple-Fan und Gründer von Techdiary.de. Als technikbegeisterter Blogger ist er immer engagiert, wenn es um Smartphones, Tablets, Gaming und Co. geht. Nebenbei schreibt er auch für andere Online-Magazine.

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