Der richtige Arbeitsspeicher: Den Computer mit mehr RAM aufrüsten | Techdiary.de | Das Technikportal rund um Smartphones, Tablets und Co

Der richtige Arbeitsspeicher: So wird dein PC zum Alleskönner

Filed in Anleitung, Hardware by on 16. Januar 2014 0 Comments

Die PC-Angebote der Discounter sind inzwischen legendär. Wer den richtigen Zeitpunkt abwartet, kann immer wieder echte Schnäppchen machen: Festplattenspeicher im Terabytebereich, integrierter CD/DVD-Brenner, Kartenlesegerät, Mehrkernprozessor und zahlreiche Anschlüsse – die Rechner von ALDI & Co. punkten mit üppiger Ausstattung zum günstigen Preis. Doch was tun, wenn diese Schnäppchen immer schneller an Leistung verlieren? Eine Lösung: Der richtige Arbeitsspeicher, und davon möglichst viel!

SDRAM von Crucial

SDRAM von Crucial

Leistungsreserve vorhalten

Wer das anfänglich lukrative Sonderangebot nicht nur für einfache Bürotätigkeiten verwenden möchte, sondern außerdem die neuesten Games rückenfrei zocken oder sein Gerät für professionellen Videoschnitt verwenden möchte, wird wohl schnell an Grenzen stoßen und seinem Rechner eine höherwertige Grafikkarte spendieren und zusätzlichen Arbeitsspeicher installieren müssen. Grundsätzlich ist es aber kein Fehler, bei der Arbeitsspeicherberechnung für den eigenen PC ruhig großzügig zu kalkulieren und eine gewisse Leistungsreserve einzuplanen – wer kann schon sagen, welche Ansprüche ein neues Betriebssystem stellt oder nach wie viel RAM die nächste Generation der Bildbearbeitungssoftware verlangt?  Auch wenn man in der täglichen Arbeit oft mehrere Anwendungen gleichzeitig nutzt, sollte man sicherstellen, dass der PC über ausreichend Arbeitsspeicher verfügt.

Arbeitsspeichertyp ermitteln – so geht’s

In der Regel ist eine nachträgliche Leistungssteigerung problemlos möglich (Man sollte allerdings beachten, dass der Betrieb von 4GB RAM oder mehr nur unter einem 64-Bit-Betriebssystem möglich ist).  Manche Discountangebote aus jüngerer Zeit bieten bis zu vier RAM-Slots; einer Aufrüstung des Schnäppchen-PCs zum Allrounder für Büro und Freizeit sollte also nichts im Wege stehen.

Du bist dir trotzdem nicht sicher, wie viel Arbeitsspeicher du nachrüsten kannst und welchen Typ von Arbeitsspeicher dein Rechner benötigt? Keine Sorge, die erforderlichen Angaben lassen sich in aller Regel sehr schnell recherchieren, und das sogar von zu Hause aus am eigenen Rechner: Führende Online-Anbieter von Speicherlösungen bieten auf ihren Seiten bequeme Suchmöglichkeiten, mit denen sich Bedarf und optimale Lösung schnell ermitteln lassen. Mit spezieller Software geht‘s sogar noch schneller: Das knapp 2 MB kleine Programm Speicher Finder etwa fragt im BIOS des Rechners die relevanten Daten ab, leitet auf eine Seite des Web-Angebots und empfiehlt dort den für die jeweilige Rechnerkonfiguration günstigsten Arbeitsspeicher.

Brauche ich mehr Arbeitsspeicher?

Aber woran merkt man eigentlich, dass dem Rechner gerade der Arbeitsspeicher ausgeht? Das zuverlässigste Anzeichen ist wahrscheinlich der Geschwindigkeitsverlust: Wenn ein Rechner trotz gut partitionierter Festplatte und aufgeräumtem Desktop plötzlich nur noch hängt, kann das verschiedene Gründe haben, jedoch sollte man zunächst prüfen, ob dem System ausreichend Arbeitsspeicher zur Verfügung steht. Falls du Windows als Betriebssystem nutzt, kannst du über den Task-Manager alle laufenden Prozesse sehen – oft kann man leicht zusätzlichen Arbeitsspeicher freigeben, indem man unnötige Prozesse einfach beendet.

Doch was, wenn der Rechner trotzdem weiterhängt und ständig auf die Festplatte zugreift? Dann solltest du die Werte in den Feldern „Zugesicherter Speicher -> Insgesamt“ und „Physikalischer Speicher -> Insgesamt“ prüfen – falls der Wert im ersten Feld über dem im zweiten Feld, sollte man tatsächlich den Arbeitsspeicher erweitern.  Eine große Auswahl aller gängigen Arbeitsspeicher findet man zum Beispiel online im Shop unter www.speichermarkt.de/arbeitsspeicher/.

Über 

Thilo ist Apple-Fan und Gründer von Techdiary.de. Als technikbegeisterter Blogger ist er immer engagiert, wenn es um Smartphones, Tablets, Gaming und Co. geht. Nebenbei schreibt er auch für andere Online-Magazine.

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